Wissenswertes über Lasertherapie
Was ist eigentlich ein Laser?
Ein Laser ist eine Lichtquelle, die äußerst reines Licht einer einzigen Wellenlänge (und damit einer einzigen Farbe) abgibt. Einfarbiges Licht nennt man monochromatisch. Zudem ist Laserlicht kohärent, d. h. parallel und phasengleich in Raum und Zeit. Dies bedeutet, dass die Lichtwellen sehr stark geordnet sind. Aufgrund dieser Eigenschaften besitzt Laserlicht eine außerordentlich hohe Dichte.
Was ist ein medizinischer Laser?
Die vielen verschiedenen Laser können in zwei Hauptgruppen unterteilt werden:
- Chirurgische Laser, die bisweilen auch Laserskalpell genannt werden. Diese Laser sind sehr stark und werden dazu verwendet, Gewebe zu schneiden, zu koagulieren oder wegzubrennen. Nur Ärzte und Tierärzte dürfen sie verwenden.
- Therapeutische Laser sind schwache Laser, die auch Low–Power–, Low–Level– oder Niederleistungslaser genannt werden. Sie werden zur Stimulierung von Zellfunktionen verwendet. Im Gegensatz zum chirurgischen Laser findet keine Gewebserwärmung statt. Das reine, dichte Licht bewirkt eine photobiochemische Reaktion auf Zellebene.
Wie funktioniert Lasertherapie?
Ganz vereinfacht gesagt, findet eine erhöhte Energieproduktion in den Zellen statt. Dadurch verbessert sich die Sauerstoffaufnahme und der Stoffwechsel in den Zellen.
Der therapeutische Laser kann eine stimulierende oder normalisierende Wirkung haben, aber auch hemmende Effekte ausüben (z. B. bei Entzündungen oder Schmerzen).
Die Laserbehandlung beschleunigt Heilungsprozesse und bedeutet damit vor allem Hilfe zur Selbsthilfe.
Wie lange dauert die Behandlung?
Entscheidend ist die Empfänglichkeit des Patienten für die Lasertherapie. Bei Schönheitskorrekturen kommt es auf die Grösse der zu behandelten Flächen an.
Deshalb erhalten Sie von uns einen individuell abgestimmten Behandlungsplan, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.
Gibt es irgendwelche Risiken?
Die Behandlung mit Laserlicht kann Krebs weder verursachen, noch verschlechtern. Der Laser stimuliert die lokale Immunabwehr und kann daher kleine Tumore sogar zum Verschwinden bringen. Auch für Schwangere, stillende Mütter und Kinder stellt die Lasertherapie keinerlei Gefahr dar.
In ganz seltenen Fällen kann es zu Pigmentstörungen, Narbenbildungen, Entzündungen oder Wundinfektionen kommen.
Kann man während der Lasertherapie Medikamente einnehmen?
Ja. Bisher haben Heilmittel in Kombination mit Laserbehandlung keinerlei negative Wirkungen gezeigt.
Wie hoch sind die Behandlungskosten?
Die Kosten sind abhängig von der Behandlungsart und –dauer.
Übernehmen die Krankenkassen die Kosten?
Einige Privatkassen übernehmen diverse Behandlungskosten komplett, andere bezahlen einen Zuschuss. Sprechen Sie mit Ihrer Krankenkasse.
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten in der Regel leider nicht.